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»GEWÄCHSHAUS« im Neckartal gedeiht

Bauarbeiten am gemeinsamen Projekt von trendfactory und IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg begonnen

Gebäude soll im Frühjahr bezogen werden

Flächen warten auf Interessenten

Im Neckartal wächst etwas heran… Am »Gewächshaus«, dem gemeinsamen Projekt von trendfactory und IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg wird eifrig gebaut. Gründer, Kreative und alle, die Büroflächen benötigen, dürfen sich freuen.

Es tut sich was am »Hochhaus« im Gewerbepark des Neckartals, einem der letzten noch unsanierten Gebäude auf dem Areal. Das einstige Lager der Pulverfarbik, im Neckartal 200, ist eingerüstet, Abbrucharbeiten laufen. Mike Wutta und Thomas Wenger, die beiden Geschäftsführer der Agentur trendfacotry, freuen sich über den Fortschritt, denn schließlich soll das Gebäude im Frühjahr nächsten Jahres fertiggestellt werden. Noch gilt es nach der Sommerpause das eine oder andere mit der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat abzustimmen, aber dann werden auch noch die letzten Planungen perfekt sein.

Die Idee, Existenzgründern, kreativen Köpfen und Freiberuflern hier Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, sei lange gereift. Nun schaffe man mit dem »Gewächshaus« – besser könnte der Name für solch eine Location wohl kaum lauten – etwas ganz Besonderes, wie Thomas Wenger erklärt. Neben der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, die hier mit ihrem Programm »Gründer-Garage« präsent sein wird, haben die beiden Initiatoren auch den Büromöbelhersteller KIST aus Offenburg gewinnen können. »Er stattet die Büros mit seinen Möbeln aus und macht die Flächen zu einem lebenden Showroom« freut sich Wenger.

Und Flächen gibt es eine ganze Menge: von 13 bis 32 Quadratmetern, bis hin zu 240 Quadratmetern im ersten Obergeschoss reicht das Angebot, lässt Thomas Wenger wissen. Aber nicht nur reine Büroflächen beinhaltet das Konzept, sondern auch Besprechungs- und Aufenthaltsbereiche, sowie WCs, die von allen genutzt werden können. Während die Flächen in den unteren Stockwerken eher für längerfristige Mieter ausgerichtet sind, gibt es im so genannten »Bienenstock« im oberen Bereich über drei Stockwerke Entwicklungsflächen für die »Gründer-Garage«. »Jeder ist da oben für sich, und doch sind alle zusammen«, erklärt Mike Wutta.

»Das wird eine echt coole Sache«, freut sich auch Thomas Wolf, Geschäftsbereichsleiter für Unternehmensförderung bei der IHK und Ansprechpartner für die »Gründer-Garage«. Die IHK werde mit Sprech- und Beratungszeiten vor Ort präsent sein. »Das ist für die Gründer sehr wichtig. Denn meist muss man sie „abholen“, da sie über die vielen Möglichkeiten nicht bescheid wissen. Deswegen: Nicht nur Beton hilft, sondern das an die Hand nehmen und gut begleiten«, weiß Thomas Wolf aus Erfahrung. Schließlich solle ein Gründer ja dauerhaft durchstarten können. Deswegen sind Partner und Experten in ihrem Fach, aus ganz verschiedenen Bereichen, bei der »Gründer-Garage« mit an Bord. Es geht um vier Schwerpunkte: die Information, Finanzierung, Patenschaften und Infrastruktur. »Wir sind froh und glücklich, dass wir hier im Gewerbepark Neckartal mit der trendfactory gemeinsame Sache machen können«, freut sich Wolf.

»Das Gebäude soll auch durch unterschiedliche, aber spezifische Farben einen eigenen Charakter bekommen, damit hier Neues gedeihen kann«, verrät Thomas Wenger. Das »Gewächshaus« stehe für die Unbegrenztheit des Denkens und des Wachstums und darüber hinaus für jegliche Art von freien Flächen, die Raum für Neues zulassen, Neues wachsen lassen. »Das „Gewächshaus“ inspiriert, befähigt und ermutigt für eine neue Form der Kommunikation und Zusammenarbeit«, freuen sich Wutta und Wenger auf den baldigen Start.

Noch sind dort Flächen zu haben. Wer Interesse hat, der kann sich per Mail bei Mike Wutta unter melden.

Und ab dem Frühjahr werden die Ideen und Projekte nicht nur im »Bienenstock« des »Gewächshauses« geradezu sprühen. Und wer Thomas Wenger und Mike Wutta kennt, der weiß, dass bei den beiden »Machern« sicherlich schon die Pläne für das nächste Projekt in der Schublade liegen…

Text: Stefanie Siegmeier, Rottweil

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Bei der trendfactory wächst und gedeiht es: Auf das »Gewächshaus« folgt nun das »Treibhaus«.

Es ist das größte Projekt der trendfactory und es schreibt Erfolgsgeschichte: das »Gewächshaus«. Noch bevor das erste Gebäude fertig ist, wird das zweite bereits geplant.

Mike Wutta und Thomas Wenger, die Geschäftsführer der trendfactory, sind begeistert, denn das »Gewächshaus« im Neckartal, in dem es Büros für Gründer, kreative Köpfe und Freiberufler geben wird, macht seinem Namen alle Ehre. Es wächst nicht nur, sondern platzt nahezu aus allen Nähten – und das bereits weit vor der Fertigstellung der Umbauarbeiten. »Am 1. April können die Räume bezogen werden. Wir liegen voll im Zeitplan. Die unteren drei Stockwerke sind bereits komplett vermietet, die oberen drei – der so genannte Bienenstock – in dem es einen Mix aus kleinen Einheiten und Co-Working-Spaces gibt, ist zu 60 Prozent belegt. Hier ist die IHK als Partner mit ihrer Gründergarage und Mieter einer Teilfläche dabei. Mehr als 90 Prozent möchten wir hier aber nicht vermieten, um flexibel zu bleiben«, erklärt Mike Wutta.

Aber die Nachfrage nach Flächen – vor allem nach größeren – sei sehr groß, informiert er. So haben sich die beiden Geschäftsführer entschlossen, dem Gewächshaus einen Neubau anzugliedern. Der Stuttgarter Designer Elmar
Gauggel vom »Labor Weltneubau « hat bereits einen Entwurf erstellt. Das »Treibhaus«, wie der Neubau passend zum Gewächshaus heißen soll, wird ein Baukörper aus Holz und Glas. »Einen Bauantrag haben wir noch nicht gestellt, wollen aber zeitnah projektieren«, plant Wutta. »Wir haben absolut nicht damit gerechnet, dass der Neubau so schnell kommt«, freut sich Thomas Wenger, dass das 3,5-Millionen-Euro-Projekt der trendfactory auf solch großes Interesse stößt. »Für den ersten Stock haben wir bereits zwei konkrete Anfragen «, fügt er an.

In dem Gebäude sind größere Flächen mit 200 bis 250 Quadratmetern geplant – »offen und doch mit drehbaren Wänden und Faltwänden«, erklärt Mike Wutta. Mit an Bord sind die Unternehmen Kist und Leonhard, »Gestalter von Arbeitsträumen«, die die Büros mit Möbeln ausstatten und die Flächen als lebenden Showroom gestalten. »Für die Unternehmen wird es immer wichtiger, dass sie attraktive Flächen haben und den Mitarbeitern schöne Büros bieten können, denn ein schönes Arbeitsumfeld ist wichtig, um Mitarbeiter gewinnen zu können«, weiß Wutta.

In Rottweil für Designer, Architekten, Fotografen und andere Kreative ein Kreativzentrum, bieten zu können, freut Wutta und Wenger. »Das passt zu Rottweil als Kulturstadt, aber auch zu uns als trendfactory«, sagen sie.

Text: Stefanie Siegmeier, Rottweil

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